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KnausDer österreichische Gynäkologe Hermann Knaus, dessen Name historisch eng mit der Kalendermethode verknüpft ist, lehrte als Dekan der Medizinischen Fakultät von 1934 bis 1945 in der Goldenen Stadt Prag. Neben seiner universitären Tätigkeit führte er auch eine Privatpraxis, die liebevoll mit Antiquitäten ausgestattet war.

Nach Aussagen von Zeitzeugen war er ein begnadeter Chirurg und berühmter Wissenschaftler. Er wurde sogar 1936 für den Medizin-Nobelpreis vorgeschlagen. Seine medizinischen Erkenntnisse zur Befruchtungsfähigkeit von Eizelle und Spermien und zum konstanten Zeitabstand von Eisprung und Menstruation stießen lange Zeit auf große Skepsis.

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